Olaf Henzold

Conductor

Biography

Born in Leipzig and grown up in Dresden Olaf Henzold studied at the Dresden MusicCollege with Hartmut Haenchen and at the Academy of Fine Arts Prague with Václav Neumann.

After winning the First Prize in the International Toscanini Competition in Parma in 1987 he conducted all important symphony orchestras in the former DDR, as well as abroad.

In 1989 Olaf Henzold made his debut at the Deutsche Staatsoper Berlin conducting Mozart’s Cosi fan tutte in the staging of Ruth Berghaus. This was the starting point of his actual opera career – he became Kapellmeister at the Leipzig Opera in 1990, further stations of his conducting career were the Lucerne Theatre from 1991, from 1998 the Saarländisches Staatstheater Saarbrücken, and from 2001 Den Norske Opera, Oslo.

As the DNO’s Principal Conductor he focused the company’s work to cultivate the Wagner repertoire. Among the 25 new productions and revivals he conducted in Oslo during the seasons there were numerous performances of Lohengrin, Der fliegende Holländer, Parsifal, Die Meistersinger von Nürnberg and Das Rheingold and Die Walküre.

Since 2002 he has a closer collaboration with Göteborg’s Operan, where he performed Der Rosenkavalier by Strauss with great success. He was at once reinvited to conduct Die Frau ohne Schatten in 2004 and in 2006/7 Arabella.

In October 2005 Olaf Henzold made a production of Strauss’ Capriccio at the Teatro Colon in Buenos Aires, and in February 2006 he made his debut at the New National Theatre Tokyo with Cosi fan tutte.

Since 2006 Olaf Henzold is connected to the DNO Oslo as Guest Conductor. So he conducted in January  07 Verdi’s Otello. In February 2007 Olaf Henzold and the Oslo Opera performed Rheingold and Tristan at the Aiditorio Nacional de Musica in Madrid. Further projects will be Peer Gynt in 2007 and Elektra in 2009.

Recently Olaf Henzold jumped in into a series of Otello performances at the Staatsoper Stuttgart with very short notice. It was a great success and he was immediately offered to conduct a Carmen series in 2008. In the 09/10 Season he conducted both Fliegende Holländer and Meistersinger in Göteborg.

Olaf Henzold recorded several cds with the Luzerner Sinfonieorchester, the Radio-Sinfonieorchester Berlin and the SWF-Sinfonieorchester Baden-Baden.


German biografie:

Der in Leipzig geborene und in Dresden aufgewachsene Olaf Henzold studierte an der Musikhochschule Dresden Orchesterdirigieren bei Hartmut Haenchen und Komposition bei Manfred Weiss. Nach dem Diplom setzte er seine Studien an der Akademie der Musischen Künste Prag bei Václav Neumann fort.

Während seines Studiums, von 1983 bis 1986, war Olaf Henzold Dirigent des Studio für Neue Musik Dresden. 1987 gewann er im Internationalen Toscanini-Wettbewerb in Parma den 1. Preis. Im gleichen Jahr wurde ihm das Mendelssohn-Stipendium zugesprochen.

1989 debütierte Olaf Henzold an der Deutschen Staatsoper Berlin mit Così fan tutte in der Regie von Ruth Berghaus. Ausserdem assistierte er Michael Gielen bei der Pelléas-Neuproduktion, ebenfalls in der Regie von Ruth Berghaus.

1990 wurde Olaf Henzold Kapellmeister am Opernhaus Leipzig. 1991 ernannte man Olaf Henzold zum Musikdirektor des Luzerner Theaters und Chefdirigenten des Luzerner Sinfonieorchesters. Von 1998 bis 2001 wirkte Olaf Henzold als Generalmusikdirektor des Saarländischen Staatstheaters und Chefdirigent des Saarländischen Staatsorchesters Saarbrücken.

In der Spielzeit 2000/2001 wurde Olaf Henzold zum Principal Guest Conductor der Norwegischen Oper Oslo ernannt und von 2001 bis 2006 hatte Olaf Henzold das Amt des Chefdirigenten der Norwegischen Oper Oslo inne. In dieser Zeit leitete er Opernneueinstudierungen wie Lohengrin in der Regie von Alfred Kirchner, Pique Dame in der Regie von Richard Jones, aber auch Konzerte mit Mahlers 2., 5., 7. Sinfonie, Bruckners 6. Sinfonie, Beethovens 9. Sinfonie, Mendelssohns Paulus, Mozarts c-Moll-Messe u.a. Für das Norwegische Fernsehen NRK wurden unter seiner Leitung Rigoletto und die Grieg/Søderlind-Oper Olav Tryggvason produziert. Hier dirigierte er eine breite Palette von Werken, u.a. Il Trovatore, Manon Lescaut, La Bohème, Tosca, Madama Butterfly, Così fan tutte, Die Zauberflöte, Hänsel und Gretel und viele mehr. Einen besonderen Schwerpunkt in seiner Osloer Arbeit stellt die Pflege des Wagner-Repertoires dar. So studierte er hier ausser dem Lohengrin auch die Opern Der fliegende Holländer, Parsifal, Die Meistersinger von Nürnberg, Das Rheingold und Die Walküre ein. Nach einer überaus erfolgreichen Tournee im Jahre 2004 führte 2007 eine weitere Tournee die Norwegische Oper Oslo unter seiner Leitung auf das Auditorio Nacional de  Musica Madrid, wo er Rheingold und ein Konzert mit den Wesendonck-Liedern und dem 2. Akt des Tristan dirigierte.

Olaf Henzold hat führende Orchester und Opernhäuser in Europa dirigiert, so z.B. die Deutsche Oper Berlin mit Don Giovanni, Hänsel und Gretel und Hans Heiling, die Norwegische Oper u.a. mit Salome, Ariadne auf Naxos und Falstaff, am Théatre de la Monnaie Brüssel dirigierte er Schumanns Manfred, am Theater Basel Pelléas et Mélisande und Elektra, an der Frankfurter Oper Rigoletto, an der Opéra National de Strasbourg Marschners Hans Heiling, an der Oper Leipzig u.a. Bruckners 8. Sinfonie mit einer Choreographie von Uwe Scholz und an der Opéra National de Paris Le Sacre du Printemps in der legendären Choreographie von Pina Bausch.

Darüber hinaus war Olaf Henzold Gast bei der Staatskapelle Dresden und der Dresdner Philharmonie, dem Berliner Sinfonieorchester, den Sinfonieorchestern des Südwestrundfunks Baden-Baden/Freiburg und des Bayerischen Rundfunks, dem Nederlands Philharmonisch Orkest im Concertgebouw Amsterdam, dem Orchestre de la Suisse Romande in Genf, dem Tivoli-Sinfonieorchester in Kopenhagen, dem Orquestra de Sao Paolo u.a.

2006 debütierte Olaf Henzold am New National Theatre Tokyo mit Così fan tutte. 2007 debütierte er an der Staatsoper Stuttgart mit Verdis Otello, 2008 dirigierte er Carmen.

Seit seiner Rosenkavalier-Einstudierung 2002 (Regie: Yannis Houvardas) ist Olaf Henzold gern gesehener Gast an der Göteborgs Operan. 2004 betreute er hier die ebenfalls sehr erfolgreiche Ersteinstudierung der Frau ohne Schatten und 2006 die Arabella-Neuproduktion (Regie: Christof Loy), die ein für die Göteborger Oper bis dahin unbekanntes Medienecho erfuhr. 2009 folgte sehr erfolgreich Der fliegende Holländer und 2010 Die Meistersinger von Nürnberg (Regie: John Dew). Olaf Henzold dirigierte hier ebenfalls Sinfoniekonzerte u.a. mit Mahlers 5. und 6. Sinfonie sowie die Oper Rusalka (Regie: David Radok) im Jahre 2012. Im Herbst 2015 wird sich die Zusammenarbeit fortsetzen – Olaf Henzold wird in zwei Konzerten Werke von Sibelius, Berlioz und Holst dirigieren.

Seit 2011 gastierte Olaf Henzold wiederholt beim Kirsten Flagstad Festival im norwegischen Hamar. Er dirigierte u.a das Radio Orchester Oslo in einem sehr breitgefächerten Programm mit Werken von Mozart, Mendelssohn, Grieg, Wagner, Strauß und Strauss.

Im Herbst 2014 folgte Olaf Henzold erneut einer Einladung nach Tokyo, diesmal zur KIOI Sinfonietta Tokyo. Das Programm bestand ausschliesslich aus Werken von Johannes Brahms, einer der grossen Passionen des Dirigenten. Ein Rezensent bemerkte: „... Sein Dirigat bringt die Tugenden dieser Musik in idealer Weise zur Geltung. Der Klang war tiefgründig und schattiert, beinahe nostalgisch.“

Im Juni 2015 dirigierte Olaf Henzold das Preisträger-Konzert des Top of the World Klavierwettbewerbes im norwegischen Tromsø.

Olaf Henzold hat neben Radioaufnahmen in verschiedenen Ländern Europas diverse CDs mit dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Radiosinfonieorchester Berlin, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden eingespielt.

Die Staatskapelle Weimar dirigiert er im Herbst 2015 erstmalig mit Werken von Ives, Walton und Elgar.


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