Von Jochen Rüth / 6.10.2017 


"Obendrein gab es am gestrigen Abend ein Rollendebut: Boris Statsenko ist am Haus überlicherweise auf die großen Baritonrollen abonniert, war u.a. ein umwerfender Rigoletto und hat mich in der vergangenen Spielzeit als Jago tief beeindruckt. Dass der Russe auch komisch kann, darf er nun seit gestern in der Titelrolle des „Gianni Schicchi“ unter Beweis stellen – und es gelingt ihm hervorragend. Mit viel Gespür für komödiantisches Timing gibt er den schlitzohrigen Florentiner mal stimmgewaltig, mal als Greis mit gebrochenem Stimmchen. Es ist schlicht herrlich zuzusehen, wie das langjährige Ensemblemitglied seinem künstlerischen Schaffen eine weitere Facette hinzufügt."

- http://deropernfreund.de

Tosca, G, Puccini, Arena di Verona, 2017
"Molto interessante dal punto di vista musicale lo Scarpia delineato dal baritono Boris Statsenko. Il cantante russo ha mostrato consistente drammaticità e notevole presenza scenica oltre che una vocalità dal timbro perfettamente in sintonia con il ruolo affrontato. Statsenko, che è dotato di voce salda e può contare su una corretta emissione che lo sorregge in tutti i registri, offre una prova di forza considerevole nel secondo atto, risultando vocalmente sicuro e un interprete coinvolgente."

- Di Pierluigi Guadagni

Otello, G. Verdi, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, 8 October 2016

"Umso endgültiger, wütender, furchteinflößender holt Statsenkos wuchtiger Bariton aus, zu vernichten, was den Abgehalfterten bedroht, der hier nichts mehr zu ernten hat."

- Lars von der Gönna, WAZ, 10 Oct 2016

Otello, G. Verdi, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, 8 October 2016

"Ein beklemmender, grandioser Moment: Teufel Jago segnet sein Opfer. Boris Statsenko singt die Jago-Partie aber auch, als habe er sein Leben lang auf diesen Abend gewartet."

- rp-online.de 10 Oct 2016

Otello, G. Verdi, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, 8 October 2016

"Unglaublich bühnenpräsent auch Boris Statsenko (ein ähnliches Alter steht zu vermuten), welcher mit dem Jago sein langjähriges Wirken an der Deutschen Oper am Rhein auf wirklich fulminante Weise krönt. Baritonale Kraft im Verein mit süffisant ausgestelltem Nihilismus formt ein Porträt von grausamer Schärfe."

- Christoph Zimmermann , 9 Oct 2016

Otello, G. Verdi, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, 8 October 2016

"Boris Statsenko schließlich ist ein chamäleonhaft bösartiger, nicht tiefschwarzer, aber ungemein präsenter und vielschichtiger Jago."

- Stefan Schmöe, Online Muzik Magazin, 8 Oct 2016

Otello, G. Verdi, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, 8 October 2016

"Hinzu kommt eine darstellerische Kraft, die an diesem Abend nur von Boris Statsenko übertroffen wird. Das langjährige Ensemblemitglied brilliert als intriganter Gegenspieler, gibt sich linkisch, berechnend und brutal und weidet sich förmlich an den Qualen, die seine Ränke bei Otello erzeugen. Stimmlich ist der Bariton voll auf der Höhe, sein „Credo“ macht Gänsehaut – die beiden von Thalheimer mehr oder weniger zu einer Person gemachten Figuren ergänzen sich also stimmlich wie darstellerisch vortrefflich, stacheln sich zu Höchstleistungen an, die in einem fluminanten Finale des zweiten Aktes ihren Höhepunkt finden. Bravi!"

- Jochen Rüth, Zweite Opernfreund-Kritik, 8 Oct 2016

Otello, G. Verdi, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf

"Boris Statsenko bezeichnet er euphorisch als "Glücksfall" für die Inszenierung, ihm sei die Figur des Jago geradezu auf den Leib geschrieben."

- rp-online.de 5 Oct 2016

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